Wiener Philharmoniker
Yannick Nézet-Séguin, Leitung
- Mahler: Symphonie Nr. 9
Dienstag, 23. Februar 2027

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Yannick Nézet-Séguin & Wiener Philharmoniker
Legendäre Strahlkraft
Sein Debüt am Pult des diesjährigen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker wurde von Publikum und Medien gleichermaßen bejubelt. Von Generationenwechsel war schon im Vorfeld die Rede, und dann das Konzert selbst: Yannick Nézet-Séguin gewann mit der „Charmeoffensive“ eines „strahlenden, die Welt umarmenden Debütanten“ (BR-Klassik) alle Herzen.
Dass er mit dem Publikum einen erfrischend direkten und unprätentiösen Umgang pflegt, zeigte sich nicht erst, als er zum Abschluss des Konzerts mitten ins entzückte Publikum tauchte und den „Radetzky-Marsch“ von dort aus dirigierte – sein Händchen für Großevents konnte der „Paradiesvogel“ Nézet-Séguin (Der Standard) auch schon 2023 beweisen, als ihn die Wiener Philharmoniker für ihr Sommernachtskonzert in Schönbrunn einluden. Ein Jahr zuvor hatte der Frankokanadier – Musikdirektor der Metropolitan Opera, des Philadelphia Orchestra und des Orchestre Métropolitain – drei Gastspiele des Orchesters in New York gerettet, als er kurzfristig für Valery Gergiev eingesprungen war.
Die Wiener Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin beim diesjährigen Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
Gastspiel in der Isarphilharmonie
Nun wird der charismatische Dirigent das erste Gastspiel der Wiener Philharmoniker in der Isarphilharmonie leiten und dabei mit Mahlers 9. Symphonie ein Werk zur Aufführung bringen, das auf das engste mit dem Orchester verknüpft ist. „Durch das Band der Kunst“ (so Mahler) verbunden, dirigierte Gustav Mahler das Orchester, das traditionell keinen Chefdirigenten besitzt, viele Male und begleitete es auch auf sein erstes Auslandsgastspiel 1900 nach Paris.
Nach Mahlers Tod führten die Philharmoniker 1912 seine 9. Symphonie als Teil seines musikalischen Vermächtnisses erstmals auf – unter der Leitung von Bruno Walter, einem engen Weggefährten Mahlers. Der unverwechselbare Klang der Wiener Philharmoniker, gewachsen aus Tradition und Stilbewusstsein, im Zusammenspiel mit einem aufregenden Dirigenten und einem der bahnbrechenden Großwerke der Musikgeschichte – das verspricht ein musikalisches Ereignis von besonderer Strahlkraft.
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